Hackschnitzel

2007 wurde in der ehemaligen Mälzerei eine Hackschnitzelanlage mit einer Leistung von knapp 1.000 kW installiert, um die für die Brauerei erforderliche Prozesswärme zu gewinnen und Versorgungssicherheit für das Wärmenetz zu schaffen. Die verwendeten Hackschnitzel stammen ohne Ausnahme aus dem eigenen Forst. Es handelt sich dabei ausschließlich um anfallendes Rest- und Schadholz. Die Neuanlage von Pappelkurzumtriebsplantagen auf landwirtschaftlichen Flächen rundet dieses Selbstversorgungskonzept weiter ab.

In der Brauerei wurde im selben Jahr das Sudhaus komplett erneuert. Die Sudpfanne wird nun über Heizflächen erwärmt, die mit dem durch die Hackschnitzelanlage erzeugten Dampf betrieben. Aufgrund der Einführung eines patentierten Schonkochverfahrens der Firma Kaspar Schulz können im Vergleich zu früher über 50 % Energie eingespart werden.